Nach langer Anlaufphase: Startschuss für die Dorferneuerung

01.05.2020 12:00

Aus PNP:

Lange hat es gedauert, bis mit dem ersten Projekt der Dorferneuerung Malching, nämlich dem Umbau des Friedhofsumfelds, begonnen werden konnte. Aus verschiedenen Gründen musste der Start immer wieder verschoben werden. Jetzt ist es aber endlich soweit: Die Firma Berger Bau hat mit umfangreichen Erdarbeiten im Bereich des zukünftigen Parkplatzes begonnen.


Derzeit laufen die Erdarbeiten auf der Westseite des Friedhofs und Bauoberleiter Franz Schmid von der Architekturschmiede ist zuversichtlich, dass die kompletten Baumaßnahmen bis Ende September, Anfang Oktober abgeschlossen und das Projekt „Friedhofsumfeld“ fertiggestellt sein wird. „Im Juni wird mit dem Bau des öffentlichen WC-Häuschens begonnen. Und wenn das Wetter passt, dann werden wir den Zeitplan einhalten können“, sagte Franz Schmid beim „Jour fixe“ am Donnerstag.


Die Kosten für die gesamte Gestaltung des Friedhofsumfelds inklusive der neuen Friedhofsmauer auf der Westseite belaufen sich auf rund 820 000 Euro. Dabei schlagen die Tiefbaumaßnahmen mit etwa 720 000 Euro zu Buche, rund 100 000 Euro sind für das öffentliche WC-Häuschen im Bereich der neuen Parkplätze vorgesehen. Von den Gesamtkosten entfallen gut 500 000 Euro auf die Teilnehmergemeinschaft der Dorferneuerung, wobei hier von den förderfähigen Kosten 63 Prozent auch gefördert werden. Neben dem Bauprojekt „Kirchenumfeld“, das von der Teilnehmergemeinschaft der Dorferneuerung zusammen mit der Gemeinde Malching durchgeführt wird, hat mittlerweile auch eine zweite, völlig eigenständige Baumaßnahme begonnen. Das Friedhofsgelände wird ebenfalls saniert. Es wird eine zweite befahrbare Zufahrt vom neuen Parkplatz auf der Westseite geschaffen und die Wege werden gepflastert. Im Zuge der Neugestaltung des Friedhofsumfelds wird auch ein neuer Fußweg angelegt, der von der Frohnhamerstraße her den Friedhof erschließt und eine Abkürzung zur Dorfmitte wird.

Die Kosten für die Friedhofssanierung belaufen sich auf rund 210 000 Euro. Davon ist gut die Hälfte in Höhe von circa 100 000 förderfähig. Von dieser Hälfte wiederum trägt die Diözese Passau 65 Prozent. Jutta Friedl von der Kirchenverwaltung ist es wichtig zu informieren, dass während der Bauarbeiten im Friedhof weiter der Zugang zu den Gräbern möglich ist und dass auch weiterhin uneingeschränkt Gießwasser zur Verfügung steht. Es wird aber auch darauf hingewiesen, dass es beim Besuch des Friedhofs und beim Kirchgang immer wieder zu kleinen Einschränkungen durch die Bauarbeiten kommen kann.

Bürgermeister Georg Hofer ist aber grundsätzlich erleichtert. „Jetzt ist es endlich losgegangen mit unserer Dorferneuerung. Nach dem Neubau der Lagerhalle von Frank Martin konnte das erste Projekt im Rahmen der Dorferneuerung endlich gestartet werden. Und es ist gut, dass auch das Projekt der Kirchenverwaltung zeitgleich verwirklicht werden kann“, sagte Bürgermeister Georg Hofer. (Bilder und Text: Karl Sanladerer)

 

Zum Projekt geht es hier.

Zurück

Einen Kommentar schreiben